Fahrsicherheitstraining bei der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau: "Blaulicht ersetzt keine Bodenhaftung

Wappen der Gemeinde Bedburg-Hau
Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau

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Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau

Fahrsicherheitstraining bei der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau: "Blaulicht ersetzt keine Bodenhaftung am 23.08.2014

Einsatzkräfte der Feuerwehr müssen im Ernstfall schnell und sicher an ihren Einsatzort. Genau dafür übten heute Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau das sichere Fahren. „Blaulicht ersetzt keine Bodenhaftung“, fasst Gemeindebrandinspektor Stefan Veldmeijer den Sinn des Fahrsicherheitstrainings zusammen. Bereits im letzten Jahr hatte es so ein Training gegeben. “Die Fahrer der Feuerwehr sollen im Notfall ihre Kameraden sicher an den Einsatzort bringen, aber selbst erfahrene LKW-Fahrer müssen sich auf die Spezial-Fahrzeuge einstellen. Vom hohen Schwerpunkt bis zu den schweren Feuerwehr-Stiefeln gibt es viel beim Fahren zu bedenken”, so der Fahrsicherheitstrainer Jürgen van Os, der das Training leitet. Dazu kommt der häufig sehr unterschiedliche Fuhrpark der Feuerwehr: Oft liegen Jahrzehnte zwischen den Feuerwerkfahrzeugen, die Fahrer müssen verschiedene Modelle beherrschen.

12 Feuerwehrmänner der Löschgruppe Hau trainierten heute auf dem Gelände der RÜBO Gas GmbH an der Kalkarer Straße in Kleve, wie sie ihre großen Löschfahrzeuge auch in schwierigen Situationen beherrschen. “Wir sehen solche Trainings und theoretische Unterrichtseinheiten zu Einsatzfahren als zwingende Notwendigkeit. Unsere Fahrer sind bei Einsatzfahrten oft großen Belastungen ausgesetzt”, erklärt der Leiter der Bedburg-Hauer Feuerwehr Stefan Veldmeijer.

Auf dem heutigen Stundenplan standen zahlreiche komplexe Übungssituationen. “Wir üben hier unter anderem das Verhalten beim plötzlichen Ausweichen, Slalomfahrten und das Bremsen.” Worauf kommt’s in brenzligen Situationen beim Bremsen mit dem Löschfahrzeug an? “Schnell und hart auf die Bremse schlagen, um die Geschwindigkeit herunter zu bekommen”, sagt van Os. Wichtig sei auch eine “gute Blickführung”, um den übrigen Verkehr einschätzen zu können und schnell die richtige Lücke zu wählen. “Und dann sanft lenken, damit der Wagen stabil bleibt”, erklärt Jürgen van Os weiter. Immer gilt dabei: Sicherheit vor Tempo.

Bedanken möchte sich die Feuerwehr bei der RÜBO Gas GmbH. Das Klever Unternehmen hatte ihr Gelände für den Trainingstag zur Verfügung gestellt.

Erstellt am 23.08.2014 um 11:00, aktualisiert am 12.09.2014 um 16:59

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