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Wappen der Gemeinde Bedburg-Hau
Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau

Wappen der Gemeinde Bedburg-Hau
Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau

Die letzten Einsätze

Die letzten Neuigkeiten

“Weint nicht,
weil es vorbei ist, lacht,
weil es schön war”.

Die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau trauert um ihren Alterskameraden Brandmeister Anton Peters, der im Alter von 76 Jahren verstarb.

Anton Peters war 58 Jahre Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr. Er trat 1958 freiwillig im Alter von 18 Jahren zunächst in die Freiwillige Feuerwehr Goch ein. Und wurde über die Freiwillige Feuerwehr Kleve, 1973 Mitglied der Einheit Hasselt der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau. 1963 erfolgte seine Beförderung zum Brandmeister.

Er hat sich während seiner langjährigen aktiven Dienstzeit auch beruflich stets zum Schutz und Wohle der Allgemeinheit eingesetzt. Für seine Verdienste um die Freiwillige Feuerwehr wurde ihm das silberne und das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Im Jahr 2010 wurde er vom Kreisfeuerwehrverband für seine 50 Jahre dauernde Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt.

“Der Herrgott möge den Bau beschützen.
Vor Wasser, Stürmen, Not und Blitzen
und allem, was ihm schaden kann”.

Mit diesem Richtspruch brachte der Zimmerermeister Daniel Jacobs zum Ausdruck, was er und alle anderen beteiligten Handwerker dem neuen Gerätehaus in Till-Moyland für die Zukunft wünschen.

Neben dem Bauherrn, dem Bedburg-Hauer Bürgermeister Peter Driessen hatten auch viele Vertreter des Rates, die verantwortlichen Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und die beteiligten Handwerker den Weg nach Till-Moyland gefunden, um den Abschluss des ersten Bauabschnitts und die Fertigstellung des Rohbaus zu feiern.

Das sich nun im Bau befindliche neue Feuerwehrgerätehaus in Till-Moyland wird künftig das an gleicher Stelle stehende, aus dem Jahr 1962 stammende alte Gerätehaus ersetzen, welches zum einen nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Feuerwehr entsprach und welches andererseits durch die Unfallkasse NRW gerade im Hinblick auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften als bedenklich eingestuft wurde.

Beim Großbrand einer Lagerhalle in Bedburg-Hau waren am Wochenende 100 Feuerwehrleute rund 17 Stunden im Einsatz. Nur einer durfte früher gehen: Benedikt Schoofs. Für ihn stand am nächsten Tag seine eigene Hochzeit an.

Die Halle des Kunststoffbetriebes von Erkis Plast hatte am späten Freitagabend aus noch ungeklärten Gründen Feuer gefangen. Bis 2.30 Uhr half Feuerwehrmann Benedikt Schoofs in der Nacht zu Samstag bei dem Großbrand in Bedburg-Hau, dann durfte er nach Hause gehen. “Damit er rechtzeitig und ausgeschlafen zur eigenen Hochzeit kommen konnte, haben wir ihn aus dem Einsatz ausgelöst”, sagt Gemeindebrandinspektor Klaus Elsmann und ergänzt mit einem Lächeln: “Wir wollten dem Paar so noch einen schönen Tag bereiten. Das ist Kameradschaft und Familie zugleich.” Eine schöne Geste.

Ebenfalls schön und zugleich überwältigend war die Welle der Anerkennung aus der Bevölkerung, die die Wehr nach dem 17-Stunden-Einsatz im Gewerbegebiet Bedburger Weide erreichte. Entweder über die sozialen Medien oder auch persönlich. “Sowas haben wir noch nie erlebt”, sagt der Chef der Feuerwehr, Stefan Veldmeijer: “Wir sind begeistert.”