Die Feuerwehr Bedburg-Hau

Wappen der Gemeinde Bedburg-Hau
Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau

Wappen der Gemeinde Bedburg-Hau
Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau

Die Feuerwehr Bedburg-Hau

Die überwiegend ländliche Gemeinde Bedburg-Hau liegt zwischen den Städten Kleve (Kreisstadt), Kalkar und Goch im nördlichen Teil Nordrhein-Westfalens. Sie wurde 1969 durch die Neugliederung des Landkreises Kleve durch den Zusammenschluss von früher fünf selbständigen Gemeinden gegründet. Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften Hasselt, Hau, Huisberden, Louisendorf, Qualburg, Schneppenbaum, Till-Moyland die jeweils über eine eigene Feuerwehr verfügen.

Die Gemeinde zählt ca. 13.000 Einwohner und erstreckt sich über eine Grundfläche von 61,29 km². Die Feuerwehr in der Gemeinde Bedburg-Hau (dem damaligen Amt Till) wurde im Jahre 1934 gegründet und feierte im Jahr 2014 ihr 80 jähriges Bestehen.

Zurzeit verfügt die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Bedburg-Hau sechs Löschgruppen, in denen fast 160 Feuerwehrmänner und -frauen ihren Dienst versehen. 1997 wurde die Jugendfeuerwehr gegründet , die in regelmäßigen Abständen sehr erfolgreich an Wettkämpfen teilnimmt. Die Standorte der Löschgruppen sind in Hasselt, Hau, Till-Moyland, Qualburg, Schneppenbaum, Louisendorf beheimatet. Bei Einsätzen rücken immer zwei Löschgruppen gemeinsam aus. Diese Einrichtung stellt sicher, dass auch am Tage bei Einsätzen eine ausreichende Personalstärke zur Verfügung steht. Zusätzlich hält die Gemeinde für besondere Lagen eine Hubrettungsbühne (B32) vor. Diese und ein MTW, der allen Löschgruppen zur Verfügung steht, haben ihren Standort im Gerätehaus Hasselt. Ein weiterer MTW zur allgemeinen Verfügung steht bei der Löschgruppe Schneppenbaum. Im Jahr 2007 erfolgte der Zusammenschluß der ehemaligen Löschgruppe Huisberden mit der Löschgruppe Emmericher-Eyland der Stadt Kalkar. Sie untersteht seit dem der FreiwilligenFeuerwehr der Stadt Kalkar.

Um bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen an den Gemeindegrenzen eine optimale Versorgung/ Rettung der Verletzten sicherzustellen, kooperiert die Feuerwehr Bedburg-Hau seit 1997 verstärkt mit den Feuerwehren der angrenzenden Städte Kleve, Kalkar und Goch. Auch wurden in den vergangenen Jahren Investitionen getätigt um mittlerweile an drei Standorten hydraulische Rettungssätze in der Gemeinde vorzuhalten. Besondere Einsatzobjekte in der Gemeinde Bedburg-Hau stellen 5 Schulen, die LVR-Kliniken, mehrere Kindergärten, Altenheime sowie das Museum Schloß Moyland – Sammlung van der Grinten - mit dem Joseph-Beuys-Archiv des Landes Nordrhein-Westfalens und einige industrielle Betriebe dar. Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgt zentral für den Kreis Kleve in der Kreisleitstelle im Kreishaus Kleve überwiegend über Sirene, jedoch verfügt bereits der größte Teil der Feuerwehrmänner über Funkmeldeempfänger (Kanal 463 GU).